Aktuelle Publikationen

Susanne Krones / Olaf Hintze
Tonspur. Wie ich die Welt von gestern verließ

München: Deutscher Taschenbuch Verlag 2014

360 S., kart., 14,95 €, ISBN: 978-3-423-65005-2 – Bestellen …

Bayerischer Kunstförderpreis, Sparte Literatur (November 2014)

Buch des Monats der Deutschen Akademie in Volkach (Juni 2014)

Auf der internationalen Auswahlliste The White Ravens (2014)

Was Freiheit bedeutet, begreift man erst, wenn sie einem fehlt. Wenn man den Mut hat, sie sich zu nehmen und sich auf ihre Unwägbarkeiten einzulassen. Olaf Hintze hat beides erfahren: Er hat während seiner Jugend in der DDR gespürt, was ihm dort gefehlt hat. Und er hatte den Mut, sein Land zu verlassen. Damals war er fünfundzwanzig und die Flucht aus der DDR noch immer mit Lebensgefahr verbunden. Niemand konnte absehen, dass wenige Wochen später die Berliner Mauer fallen wird, nach und nach brüchig gemacht von Menschen wie ihm.

Fünfundzwanzig Jahre später erzählt Susanne Krones, wie seine Leidenschaft für Musik und Literatur, seine Faszination für Technik und Akustik und sein dringender Wunsch, sein Leben so zu gestalten, dass es zu seinem wird, ihm den Mut zu dem Schritt über die ungarisch-österreichische Grenze gaben.

Entstanden ist eine Geschichte, die zeigt, welche Träume im Sommer 1989 auf den brechend vollen Campingplätzen in Ungarn, in den überfüllten bundesdeutschen Botschaften und in den Aufnahmelagern in der Bundesrepublik geträumt wurden, wie Popmusik innerdeutsche Geschichte gemacht hat und wie mit Stefan Zweigs Die Welt von gestern ein einziges Buch die Kraft hatte, ein ganzes Leben zu verändern.

Pressestimmen

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Unterrichtsmaterialien zum Buch

 

Veranstaltungen in Auswahl:

Bonn, EÖB Erlöser-Kirchengemeinde im Axenfeldhaus Bonn, 20.11.2015

Bonn, Integrierte Gesamtschule Bonn-Beuel, 20.11.2015

Bonn, EÖB Erlöser-Kirchengemeinde im Axenfeldhaus Bonn, 19.11.2015, 18.30 Uhr

Kerpen, Gymnasium Kerpen, 19.11.2015

Bonn, Haus der Bildung, 18.11.2015

Bonn, Otto-Kühne-Schule, 18.11.2015

Stuttgart, 2.3.2015

Göttingen, Literarisches Zentrum, 26.11.14

München, Evangelisches Bildungswerk, Literaturabend zum Thema Musst du dein Leben ändern? Von Aufbrüchen, Wundern und dem, was bleibt, 25.11.14

Erfurt, Erfurter Herbstlese, 20.11.14, 20:15 Buchhandlung Hugendubel

Frankfurt am Main, Literaturhaus, 13.11.14

Bad Orb, 24./25.9.14

Köln, lit.Cologne, 21.3.14

Leipzig, Museum in der „Runden Ecke“, 13.3.14

Leipzig, Leipziger Buchmesse, Sachbuchforum (Halle 5, A211), 13.1.14

Amberg, 21.2.2014

 

Susanne Krones
»Von der ›Großmacht‹ zum ›Trostort‹. Akzente im Carl Hanser Verlag«, in: »›Pressköter und Tintenstrolche!‹ LiteraturZeitSchriften«, hrsg. v. Sascha Feuert und Jürgen Krätzert als Jubiläumsheft der Zeitschrift die horen. Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kritik 250. Wallstein: Göttingen 2013
320 S., kart., 16,50 €, ISBN: 978-3-8353-1236-4 – Bestellen …

 

 

 

 

 

 

Sammelband "Das erste Jahrzehnt. Narrative Poetiken des 21. Jahrhunderts"

Susanne Krones
»Innovation und Konvention. Literarische Debüts zwischen 2000 und 2010«, in: Das erste Jahrzehnt. Narrative und Poetiken des 21. Jahrhunderts
, hrsg. v. Julia Schöll und Johanna Bohley. Königshausen & Neumann: Würzburg 2012
300 S., kart., 49,80 €, ISBN: 978-3-8260-4802-9 – Bestellen …

Der Aufsatz von Susanne Krones bietet einen Überblick über fünfzig Romandebüts des ersten Jahrzehnts und deren jeweiligen Erfolg innerhalb des literarischen Feldes. Auf diese Weise entwirft ihr Beitrag eine Soziologie des literarischen Debüts sowie eine Systematik der Kriterien, anhand derer sich eine Theorie des Erstlingswerks entwickeln lässt. Mehr …

 

Susanne Krones: »Neue Gedichte sind kein Luxus, sondern eine Lebensnotwendigkeit«. Walter Höllerer und die Akzentein: Poetik im technischen Zeitalter. Walter Höllerer und die Erfindung des modernen Literaturbetriebs, hrsg. v. Achim Geisenhanslüke und Michael Peter Hehl. Transcript: Bielefeld 2012

November 2012, ca. 230 S., kart., ca. 28,80 €, ISBN 978-3-8376-1598-2 (Reihe Literalität und Liminalität) – Bestellen …

Nicht erst um 1968, sondern bereits zu Beginn des Jahrzehnts entstehen Strukturen, die den modernen Literaturbetrieb bis heute prägen. Der Autor, Literaturwissenschaftler, Herausgeber, Kritiker und Organisator Walter Höllerer (1922-2003), in dessen Position sich vielfältige Diskurse, soziale Felder und Funktionsbereiche auf einzigartige Weise kreuzen, spielt dabei eine herausragende Rolle. Die Beiträge dieses Bandes machen hierauf aufmerksam, indem sie das ›Phänomen Höllerer‹ aus literatur-, medien- und sozialwissenschaftlicher Sicht analysieren.

 

Jugendliteratur für den Unterricht, Konzeption und Redaktion: Susanne KronesJugendliteratur für den Unterricht – Eine Initiative der Verlage dtv, Oetinger, Ravensburger und Praxis Deutsch
Redaktion und Konzeption: Susanne Krones
München: Deutscher Taschenbuch Verlag 2012
200 S., ISBN 978-3-423-08128-3 – Bestellen …

Dieses Buch versammelt 25 empfehlenswerte Jugendromane für den Unterricht in der Sekundarstufe. Sie leisten einen Beitrag zum Textverstehen, Weltverstehen und Selbstverstehen der Schülerinnen und Schüler und liegen sämtlich mit kostenlos verfügbaren und direkt einsetzbaren Unterrichtsmaterialien vor. Mehr …

 

Pressematerial aus "Persepolis"

Susanne Krones
»Aus Hogan’s Alley nach Persepolis. Politische Graphic Novels«, in: Neue Gesellschaft Frankfurter Hefte 1-2/2012

112 S., kart., 18,80 €, ISSN 0177-6738 – Bestellen …

Aus der Rezension: »Seit es sie gibt, spielen Comics eine wesentliche Rolle in der Vermittlung politischer Inhalte, veranschaulichen komplexe Zusammenhänge und machen abstrakte Ideen greifbar, indem sie Standpunkte beziehen. Anders als viele journalistische und dokumentarische Genres versteht sich die politische Graphic Novel nicht als Spiegel von Wirklichkeit, sondern unternimmt eine kritisch-reflektierende Distanzierung.« (Bild: Pressematerial zu Marjane Satrapi, »Persepolis«)

 

Susanne Krones
»Der Zwang zur Freiheit. Freundschaft und Liebe im digitalen Zeitalter«, in: Neue Gesellschaft Frankfurter Hefte 10/2011

80 S., kart., 5,50 €, ISSN 0177-6738 – Bestellen …

Aus dem Essay: »Eine Revolution hat sich ereignet, unbemerkt, doch folgenschwerer als viele vor ihr. Das Internet hat nicht nur Wirtschaft, Medien und Meinungsbildung verändert, sondern auch die Art und Weise, wie wir lieben. Damit gibt das Netz einem Wandel Ausdruck, der sich längst vollzogen hat: Die freie Gesellschaft ist zur Suchmaschine geworden, die uns unaufhörlich zu Entscheidungen zwingt. Das gilt nicht nur für Waren, Informationen und Meinungen, sondern auch für Freundschaft und Liebe.« Mehr …

 

 

Susanne Krones
»Wir sind Helden. Kulturelle Leitfiguren junger Erwachsener«, in: Neue Gesellschaft Frankfurter Hefte 9/2011

80 S., kart., 5,50 €, ISSN 0177-6738 – Bestellen …

Aus dem Essay: »›Hat irgendwer gesagt es wäre Zeit für Helden? / Wir kommen um die anderen Helden abzumelden‹ (aus: Heldenzeit) Wer sind die Leitfiguren der jungen Erwachsenen, die sich im Song Heldenzeit der Band Wir sind Helden als kollektives Wir zu Wort melden? Welche Leitfiguren hat eine Generation, die oft als orientierungslos bezeichnet wird, die als erste vor der Herausforderung steht, Richtung in einem Spektrum einzuschlagen, in dem jeder ›in der Mitte‹ steht?« Mehr …

 

Susanne Krones, Fritz. P. Steinle, Maria Schedl-Jokl
dtv 50 Jahre
Kleine Verlagsgeschichte

München: Deutscher Taschenbuch Verlag 2011
Online-Fassung auf www.dtv.de

Die kleine Verlagsgeschichte zum 50-jährigen Jubiläum des dtv: 1961 als Gesellschafterverlag von elf  führenden Hardcover-Verlagen zur gemeinsamen Lizenzverwertung gegründet, hat sich der Deutsche Taschenbuch Verlag längst zu einem der großen deutschen Publikumsverlage entwickelt. In allen Programmbereichen – Sachbuch, Literatur, Unterhaltung und Kinder- und Jugendbuch – kann der Verlag heute mit einer hochkarätigen Mannschaft eigener Autorinnen und Autoren aufwarten: Debütantin Judith Zander war 2010 für den Deutschen Buchpreis nominiert, mit Jussi Adler-Olsen, Dora Heldt, Rita Falk u.a. hat der Verlag eine Reihe eigener Autoren erfolgreich auf dem Markt und den SPIEGEL-Bestsellerlisten etabliert, Kevin Brooks beeindruckt durch Mehrfach-Nominierungen und zweifache Auszeichnung beim renommierten Deutschen Jugendliteraturpreis. Die kleine Verlagsgeschichte erlaubt einen Blick hinter die Kulissen des Traditionsverlags, der immer wieder mit ungewöhnlichen verlegerischen Ideen, programmatischen Weichenstellungen, neuen Kooperationen im Vertriebsbereich und gezielter Anpassung des Verlagsauftritts Buchgeschichte geschrieben hat.

 

Susanne Krones
»Zwischen Salinger und Hegemann. Jugendrevolte im Roman«, in: Neue Gesellschaft Frankfurter Hefte 4/2010

80 S., kart., 5,50 €
ISSN 0177-6738 – Bestellen …

Aus dem Essay: »Für Mifti hat Erwachsenwerden offenbar vor allem mit einer permanenten und sinnentleerten, nie an ein Ende kommenden Reflexion über die richtige Farbe des Sofabezugs zu tun. So das Ergebnis ihrer Beobachtung der nicht erwachsenwerdenden Erwachsenen, die sie umgeben. (…) Hier scheitert eine Jugendrevolte, die nie eine war, innerhalb eines Milieus, in dem Generationengrenzen nicht mehr existieren: Entwicklung findet nicht mehr statt, Weltbezug erfolgt nur noch medienvermittelt. Der Multimediasessel wird zur Falle, die lebenslang bindet, was für ein bewusstes Leben unabdingbar ist: Aufmerksamkeit, Wahrnehmung, Reflexion.« Mehr …

 

Susanne Krones
Akzente im Carl Hanser Verlag
Geschichte, Programm und Funktionswandel einer literarischen Zeitschrift

Göttingen: Wallstein, Oktober 2009
ca. 480 S., 68 Abb., geb. mit Schutzumschlag, ca. 49,90 €, ISBN 978-3-8353-0551-9 – Bestellen …

Ausgezeichnet von der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen

Empfehlung der Woche im Kulturtelegramm der Neuen Zürcher Zeitung, 27. Februar 2010

»Endlich hat die meistgerühmte deutsche Literaturzeitschrift in Susanne Krones ihre Chronistin gefunden. (…) Susanne Krones hat sich mit Beharrlichkeit durch die Archive gewühlt und dennoch keine Archivarssprache in ihre Darstellung übernommen. Sie ist auch nicht bei trockener Materialausbreitung stehengeblieben, sondern verstrebt das Gerüst der chronologischen Darstellung durch Querverweise, durch Exkursionen ins literarische Umfeld der Akzente und ins Biographische der Herausgeber, durch Analysen der literarischen Programme und der wirtschaflichen und produktionsästhetischen Zwänge. So entsteht am Beispiel der Akzente das Bild eines bewegten, von Enthusiasmus und Hoffnungen getragenen, auch von Rückschlägen gehemmten literarischen Lebens der Nachkriegsjahrzehnte.« Walter Hinck, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12. Mai 2010

»Susanne Krones überzeugt uneingeschränkt. (…) . Dass diese Studie 2008 den Münchner Hochschulpreis erhielt, ist in hohem Maße verdient. Dass der Wallstein Verlag nicht zögerte, die Dissertationsschrift in sein anspruchsvolles Programm aufzunehmen und überdies mit seinem Hauspreis zu würdigen, ebenso.« Roland Berbig, Zeitschrift für Germanistik, Neue Folge 3/2010, S.705-708

»Die mit dem Münchner Universitätspreis und dem Göttinger Akademiepreis ausgezeichnete Dissertation ist eine glänzende Gesamtdarstellung. Sie macht deutlich, welchen Einfluss die Hefte auf die literarische Entwicklung der Bundesrepublik nahmen, und berichtet außerordentlich präszise, wie sich Akzente über 50 Jahre entwickelt und vor allem gehalten hat. Das Buch, exzellent im Wallstein-Verlag hergestellt, besticht durch die Breite der Information und die Klarheit der Darstellung.« K. G. Saur, Börsenblatt, 5.8.2010

»Der Verfasserin der mit dem Münchner Hochschulpreis ausgezeichneten Arbeit gelingt es, den eminenten Quellenreichtum durch gute Gliederung und übergeordnete Fragestellungen zugänglich zu machen. Die Untersuchung ist zugleich eine wichtige Vorarbeit für die noch zu schreibende Geschichte der literarischen Zeitschrift der Bundesrepublik.« Johannes Frimmel, GERMANISTIK 1-2/2010

 

Susanne Krones und Evi Zemanek (Hg.)
Literatur um die Jahrtausendwende
Themen, Schreibverfahren und Buchmarkt um 2000

Bielefeld: [transcript], Oktober 2008
456 S., kart., 35,80 €
ISBN 978-3-89942-924-4 – Bestellen …

Welche historischen Ereignisse der Jahrtausendwende finden Eingang in die Literatur und welche Schreibverfahren lassen sich beobachten? Unter welchen Bedingungen entsteht Literatur um die Jahrtausendwende, welche Trends dominieren Buchmarkt und Literaturkritik?

Dieser komparatistisch ausgerichtete Sammelband bietet einen Einblick in Schreibverfahren um die Jahrtausendwende. Die einzelnen Beiträge beschäftigen sich mit internationaler Erzählliteratur, die zwischen 1995 und 2005 erschienen ist.

»Der im Bielefelder Transcript Verlag erschienene Sammelband mit ansprechendem Design überzeugt in seinem postulierten Gegenwartsbezug, der sich in der Auswahl der realgeschichtlichen Referenzen der Texte und in der Nachzeichnung aktueller deutscher Buchmarkttendenzen verdeutlicht. Zudem ist er ein gelungenes Beispiel für die Publikation und inspirierende Lektüre von Forschungsbeiträgen jüngerer Wissenschaftler.«
Heide Reinhäckel auf KULTonline

»Der Band […] stellt ohne Frage einen wichtigen Beitrag zur Erforschung der Literatur um 2000 dar. Er ist daher allen an der Literatur der Jahrtausendwende Interessierten nur zu empfehlen – nicht zuletzt auch, weil er zur Erforschung dessen beiträgt, was und wie diejenige Literatur sieht, die sich laut Hubert Winkels nicht mehr ständig im Zentrum öffentlicher Bedeutsamkeit wähnt.«
David-Christopher Assmann, Kritische Ausgabe, 18 (2010)

»Der Band […] ist redaktionell und buchgestalterisch fein gemacht. Themen, Schreibverfahren und Produktionsbedingungen in der internationalen Literatur zwischen 1995 und 2005 unter die Lupe zu nehmen, lohnt und zeugt von Mut; die sehr qualitätvollen Beiträge lösen den Anspruch formidabel ein. Solche seismographischen Bücher, die zwischen Literaturkritik und -wissenschaft siedeln und hin und wieder auch prognostische Thesen wagen, kann die Literaturwissenschaft öfter vertragen.« Toni Bernhart, Zeitschrift für Germanistik, 3 (2010)

 

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Susanne Krones
»Borges und der Betrieb von Babel. Entstehungsbedingungen ästhetischer Sprache im Literaturbetrieb des 20. Jahrhunderts«
In: textern. Beiträge zur literaturwissenschaftlichen Kontext-Diskussion, hrsg. von Phöbe A. Häcker u.a.

München: Meidenbauer 2008
246 S., kart., 39,90 €
ISBN 978-3-89975-133-8 – Bestellen …

Literarische Texte sind stets auf ein Außen bezogen. Ästhetische Sprache hat besondere Vermittlungs-bedingungen.

Dass ästhetische Sprache auch besondere Entstehungsbedingungen hat, und dass im Prozess ihres Entstehens Instanzen des Literaturbetriebs eine wichtige Rolle spielen, ist die These meines Aufsatzes »Borges und der Betrieb von Babel«. Anhand von Jorge Luis Borges‘ Rezeption in Deutschland wird sie in diesem Aufsatz skizzenhaft erläutert.